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: Gartenpool-Materialien pflegen :: Holzpflege bei Gartenholz mit einer Lasur - und einer Kesseldruckimprägnierung :

Der Teil an Ihrem Holz-Swimmingpool, der am Meisten der Verwitterung und damit der Zerstörung ausgesetzt ist, ist natürlich das Holz. Während die Edelstahl-Einstiegsleiter sehr wahrscheinlich nahezu ewig hält und die in den Holzkorpus eingehängte Kunststofffolie ebenfalls eine lange Lebensdauer haben dürfte, ist das Hauptproblem natürlich der natürliche Baustoff Holz.

Richtig behandelt, haben Sie viele Jahre etwas von Ihrem Holzpool, egal wie intensiv Sie es nutzen.

Holz verwittert und wird durch Insekten und Mikroben zersetzt.

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Normal in der Natur geht Holz allen irdischen. Es verwittert und irgendwann wird es von Bakterien, Mikroben und auch Insekten zersetzt. Jeder kennt das, wenn man im Wald einen irgendwann umgefallenen Baum liegen sieht und dieser langsam zerfällt.

Dies ist auch nötig, denn sonst würden sich in den Wäldern längst kilometerhoch das ganze Holz der alten, toten Bäume stapeln. Der natürlich Kreislauf von Leben und Sterben wird auch in der Pflanzenwelt immer wieder vorkommen und ist einer der wichtigsten Bestandteile dieser Welt. Der eine ernährt sich von den Abfällen des Anderen. So bilden die Pflanzen aus der menschlichen und tierischen "Abluft" (dem Ausatmenn(

Damit dieser Vorgang möglichst lange nicht oder zumindest in der Zeit stark verlangsamt stattfindet, kann man im Vorfeld und während der Nutzungsdauer des Pools über die Jahre immer wieder etwas tun. Denn nichts ist schlimmer, als wenn die Wand des Pools langsam baufällig wird und die Wassermassen irgendwann den Pool eindrücken. Dann könnte man sich auch gleich ein Stahlwandbecken in den Garten stellen.

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Kesseldruck-Imprägnierung als vorbeugende Maßnahme

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Holz besitzt immer eine gewisse Feuchtigkeit. Frisch geschlagen ist der Stamm oft regelrecht nass von innen. Beim Trocknen zieht sich dann das Holz in aller Regel zusammen, da die Zwischenräumen im Holz nicht mehr mit Wasser gefüllt bleiben. So entstehen die häufig im Bauholz nicht gewünschten Risse.

Aber Feuchtigkeit im Holz sorgt auch dafür, dass sich die dem Verrottungsprozess Mikroben und Insekten wohler fühlen. Je mehr Feuchtigkeit im Holz, desto eher schimmelt und verrottet es.

Daher gilt es, gleich zu Beginn der Holzverarbeitung, die Feuchtigkeit bzw. das im Holz gebundene Wasser dem Holz zu entziehen. Die Kamin-Besitzer kennen das: Erstmal muss das Holz 2 Jahre draußen liegen und "trocknen", denn auch beim Verbrennen von Holz gilt: Es brennt einfach nicht so gut und schon gar nicht rauchfrei, wenn es feucht ist.

Bei so gut wie allen im Garten verbauten Hölzern ist es üblich, über die sog. Kesseldruckimpregnierung mit Druck Salz ins Holz zu pressen, welches dann das Wasser herausdrückt. Das nun imprägnierte Holz ist damit bei weitem trockener und bietet so eine stark verbesserte Haltbarkeit. Durch diese Imprägnierung wird das Holz dann in aller Regel leicht grünlich. Das kommt von dem eingesetzten Salz.

Übrigens: Kesseldruckimprägniertes Holz dürfen Sie in Deutschland niemals verbrennen. Weder in einem offenen Feuer noch im heimischen Kamin. Wer dennoch dabei erwischt wird, zahlt empfindliche Geldstrafen. Das Salz entwickelt beim Verbrennen giftige Gase, die Ihren Lungen ätzende Schäden verursachen können.

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Streichen mit einer Lasur schützt das Holz

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Aber auch ein kesseldruckimprägniertes Holz hält nicht ewig. Zudem ist die grünliche Färbung vielen ein Dorn im Auge. Es sieht wenig natürlich aus. Zudem lieben viele eher die mittel- bis dunkelbraunen Farbtöne. Das am meisten im Garten verbaute Gartenholz ist aber das hellgelbe Fichtenholz, bei dem der grüne Schimmer besonders stark herauskommt.

Deshalb empfiehlt es sich, eine offenporige Holzschutz-Lasur für den Außenbereich zu nutzen. Diese wird mit einem großen Pinsel

Sie können auch eine Farbsprühpistole oder ein Sprühsystem verwenden. Aber dazu können wir nur sagen: Sie sollten wissen, was Sie da tun:

  • Der gesprühte Bereich ist häufig größer als man denkt. Es gibt keine exakte Kante. Für große Flächen ist die Sprühtechnik sehr gut nutzbar, kommt es aber auf das Nicht-Besprühen z.B. der Poolfolie an, müsste man diese großflächig abkleben.
  • Der Sprühnebel ist nicht witzig. Kommen Sie auf keinen Fall auf die Idee, ölhaltige Lasur für den Außenbereich ohne Ganzkörper-Anzug zu verarbeiten. Auch wenn Sie denken könnten, Sie können danach duschen: Das Zeug klebt wie Hulle und auch in den Haaren ist es mehr als unkomisch. Einfach nicht machen.

Mit einem Pinsel sind Sie zwar länger dabei, dafür wird alles genauer. Auch gerade an den Rändern. Denn Sie wollen ja, dass das Holz überall gleich gut, dafür alles Nicht-Holz gar nicht gestrichen ist.

 

Das Richtige Streichen. Immer eine Opferschicht auftragen.

Wenn Sie länger etwas von Ihrem Lasur-Anstrich haben wollen - und das gilt nicht nur für den stark in Nutzung befindlichen Pool sondern auch bei Gartenhäusern, Zäunen etc. -, sollten Sie 2 Schichten auftragen. Die erste grundiert, die zweite (obere) nennen die Profis auch "Opferschicht". Denn wenn diese obere Farbschicht abplatzt, ist noch eine zweite darunter und schützt weiterhin. Zudem sieht das Holz so länger schön aus.

Ja, es dauert länger, dafür hat man länger etwas davon.

Zwischen den beiden Anstrichen sollte man einige Stunden warten, am besten auch ruhig erst am nächsten Tag die 2. Schicht auftragen. Die meisten Lasuren sind dann nahezu trocken. Macht man zu früh die zweite Schicht drauf, wird die erste häufig wieder angelöst, so dass es am Ende doch nur 1 Schicht Holzschutz-Lasur ist.

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